Vortrag im Rahmen des 14. SCHIELE fest NÖ 2015 - DIE KONTROVERSE BEGINNT
am 19. September 2015 von 14:00 bis 22:30

:: MOERDER, 
HOFFNUNG 
DER 
FRAUEN ::

Elisabeth von Samsonow
SCHIELE ANDROGYN

Samstag, 19. September 2015 
20 Uhr

20:00-22:30 Uhr | GRAF+ZYX Tank 302.3040.AT, Neulengbach
Vortrag Elisabeth von Samsonow -- Schiele Androgyn
Abschlussperformance Mörder, Hoffnung der Frauen von Oskar Kokoschka (1907) mit Evgenia Stravropoulou-Traska, Kari Rakkola
Intervention Waltraud "Manju" Pöllmann
Regie/Choreografie Eva Brenner
Elektronisches Bühnenbild (Computer-/Videoanimation mit Musik) GRAF+ZYX
Gemütlicher Ausklang und Büffet

www.schielefest.org

 

____________________________________________________________________________________________________________ 

 

 

 

____________________________________________________________________________________________________________ 

 


Elisabeth von Samsonow

L'Anti-Électre
Totémisme et schizogamie

Voilà enfin le pendant critique à l'Anti-Œdipe...

C'est la Terre qui « parcourt » les corps humains, qui détient le secret de leur fabrication et le brevet de la différence sexuelle. C'est à elle qu'il faut laisser la responsabilité de cette idée et de cette œuvre. Dans le rétroviseur de l'évolution, le conflit des sexes paraît d'une prétention que rien ne justifie. Le temps est venu du jeu d'enfant. L'électricité à laquelle elle a donné son nom rappelle à Électre ses jouets.

Traduit de l'allemand par Béatrice Durand.

www.metispresses.ch/shop/anti-electre

 

 

 

 

____________________________________________________________________________________________________________ 

 


Edition Splitter, Batya Horn & MUSA laden zur Buchpräsentation ein

DIE ROTE MASCHE von Annika Tetzner


Donnerstag 19. März 2015, 19.00 Uhr
Museum Startgalerie Artothek Felderstraße 6-8 (neben dem Rathaus)

Einführung: Elisabeth von Samsonow
Lesung: Patricia Hirschbichler
Musik: Renald Deppe

 

 

 

 

 

 

____________________________________________________________________________________________________________ 

 

CITIZENS OF THE WOMBS
ein Experimentalfilm von Le Ebad

 

Filmscreening: Freitag, 9. Jänner 2015
Akademie der bildenden Künste Wien, Schillerplatz 3, 1010 Wien, Raum M20

 

 

 

The Citizens of the Wombs is a straight up, no holds barred post 9/11 snuff film, the final installment of Le Ebad's Torture Talkies trilogy.

Caryn James, The New York Times


The Citizens of the Wombs' story in a nutshell: Le Ebad, an internationally renowned filmmaker from Bangladesh, has made a film, The Citizens of the Wombs, which was destroyed and, Ebad was arrested by the Authority. Before Ebad was arrested, Thomas, on a commission from European Public TV, had tracked him down to make a documentary on the making of The citizens of the Womb, interviewing Le Ebad's motley crew of hackers and, whistleblower vigilantes, who are publishing sex tapes of government officials or brutal videos of people being killed by government goons and the special para-military force...The ultra-violent, pornographic and superbly paced genre-bender gets the south asian war-on-terror drama right where it lives. The Citizens of the Wombs' double deals and triple-takes are so intensely tricky, the blood-soaked violence so seamlessly synchronized on so many levels that it's apt to grasp for new ethical criteria.

J. Hoberman, Village Voice

 

The seamless mix of fiction and non-fiction, the hyper-real look and the mostly un-staged documentary content, in The Citizens of the Wombs, makes for a grueling viewing experience in the realm of the taboo and déclassé.

A.O. Scott, NY Times

 

 

 

 

 

____________________________________________________________________________________________________________ 

 

 

Gastvortrag und film screening

EBADUR RAHMAN (Paris): PORNOGRAPHIA

Freitag, 9. Januar 2015, 18 Uhr, M20 

Ebadur Rahman ist Filmemacher, Schriftsteller und Kurator. Er kuratierte Harry Smith's selten zu sehenden Filme, die man als Frühe Abstraktionen bezeichnet, für eine Retrospektive bei den Anthology Film Archives und assistierte Jonas Mekas beim Aufbau des Jonas Mekas Visual Arts Center in Litauen. Seine Essays und Rezensionen werden in zahlreichen internationalen Zeitschriften publiziert. Er ist der Chefeditor von Depart, dem einzigen auf Englisch erscheinenden Kunstmagazin Bangladeschs, Artistic Director und Chefkurator von Samdani – The Art Initiative. Er schrieb zwei features, Meherjaan und Guerilla, welcher zum Teil von der Regierung von Bangladesch gesponsort wurde.
2013 sorgte er für Furore auf dem Filmfestival in Cannes mit dem Film Atrocity Exhibition, der die öffentliche Gewalt in Asien basierend auf found footage zeigt. Seine jüngsten Filme Citizen of the Womb und Pornographia setzen sich mit den verstörenden Verkörperungen der Libido, der Gewalt, der Ökonomie in Gestalt von komplexen Tableaus auseinander. An der Akademie der Bildenden Künste Wien zeigt er am 9.1.2015 den Film „Pornographia". In Anschluss an den Film führt Elisabeth von Samsonow ein Gespräch mit dem Autor.

 

 

 

 

____________________________________________________________________________________________________________ 

 

 

Neubeurer Woche 2014

SPIEGELSCHRIFT DER GESCHICHTE

 

10., 11. und 12. Oktober 2014 auf Schloss Neubeuern, Schlossstraße 20, 83115 Neubeuern

www.neubeurerwoche.de


Zum vierten Mal findet am 10., 11. + 12.Oktober 2014 auf Schloss Neubeuern die „Neubeurer Woche" statt, die an Werk und Geschichte eines bedeutenden Freundeskreises um Hugo von Hofmannsthal, der sich seit 1910 im Schloss zusammengefunden hatte  erinnert. Das Motto der diesjährigen Tage „Spiegelschrift der Geschichte" unterstreicht die Beziehung zwischen den damaligen und den heutigen Treffen: 1914 ist für das 20.Jahrhundet ein dramatisches Datum. Unsere Veranstaltung geht der Frage nach, wie die politischen und künstlerischen Ereignisse des Jahres 1914 im Heute nachwirken. Welche Position bezog der Neubeurer Kreis zu den Ereignissen, die die Weichen für das Europa des 20.Jahrhunderts gestellt haben? Wie ging man mit dem Zusammenbruch der alten Gesellschaftsordnung um und wie stellte man sich die Zukunft vor?


Das Kleine Welttheater von Hugo von Hofmannsthal

Dieses Mal, zur heurigen Neubeurer Woche wird am 11. Und 12.Oktober auf Schloss Neubeuern ein frühes Stück von Hugo von Hofmannsthal gespielt. Er hat es 1897 geschrieben, aber erst 1929 wurde es in München im Residenztheater uraufgeführt. Acht Personen sprechen in Monologen über sich, ihre Gedanken, Gefühle, über ihr Schicksal. Als Bühnenbild gibt Hofmannsthal an: eine Brücke mit einem Geländer – für uns könnte das die Innbrücke sein. Die Brücke ist wie das Leben – ein Übergang. Für die Neubeurer Woche dient das Stück auch dazu, die Menschen auftreten zu lassen, die 1914 in Neubeuern weilten, Hofmannsthals Freundeskreis um die beiden verwitweten Schlossherrinnen Julie von Wendelstadt und Ottonie von Degenfeld. Die Inszenierung zeigt das Kleine Welttheater als Stück im Stück: acht Gäste versammeln sich an der Tafel im Schloss zur Jahreswende von 1913 auf 1914, die nach einem guten Abendessen, das von der Schlossküche aufgetragen wird (auch das Publikum bekommt etwas davon), auf die Idee verfallen, sich das Stück vorzutragen. Es soll ein Geschenk an den Dichter selbst sein, eine kleine Überraschung im Voraus zu seinem bevorstehenden vierzigsten Geburtstag. Die Regisseurin Annegret Ritzel, frühere Schauspielchefin in Wiesbaden und Koblenz, hat sich in die Geschichte vertieft und die Handlung und die Gespräche des Abends in der Weise erfunden, daß man sich in die Leute, die zu Tische sitzen, hineindenken und etwas über sie erfahren kann. Sie hat aus einem Wiener Fundus prachtvolle Kostüme der Zeit mitgebracht, die, neben der eigens komponierten Theatermusik von John Deathridge, einem Musikwissenschaftler und Komponisten aus London, dem Stück Farbe geben. Die Schauspieler kommen allesamt aus der Gegend, vier von der Theatergemeinschaft Neubeuern, einer ist Schüler der Schule Schloss Neubeuern und eine ist ein Altschülerin, eine Nussdorferin ist dabei und der Dirigent Enoch zu Guttenberg übernimmt auch einen Part. Das entspricht so ganz der Absicht Hofmannsthals, der sich als Ideal ein Festspiel von den Leuten für die Leute vorgestellt hat. Er wollte, wie es ihm mit dem „Jedermann" gelungen ist, die alte Theatertradition, deren Überleben er in Oberammergau bewunderte, wiederbeleben, als Theater der „österreichisch-bayerischen Stämme." Es ist ein Experiment in Neubeuern, das sich als Ort des glanzvollen „Bayerischen Jedermann" auf dem malerischen Marktplatz eine Namen gemacht hat. Vielleicht wird ja das Kleine Welttheater Hofmannsthals das neue Neubeurer Stück und macht damit dem grossen Festspiel in Salzburg eine kleine Konkurrenz.

 

 

 

____________________________________________________________________________________________________________ 

 

 

Elisabeth von Samsonow GEO TRAUMA

Zur Renaissance der Idee des Geburtstraumas in der zeitgenössischen Philosophie

 

Vortrag am Donnerstag, 26. Juni 2014, 20 Uhr 15
Wiener Psychoanalytische Akademie, Salzgries 16/3, 1010 Wien

In ihrem Vortrag untersucht Elisabeth Samsonow die Beziehung zwischen Psychologie und Philosophie, wobei sie davon ausgeht, dass diese auf einer fortwährenden reziproken Motivverschiebung beruht, die so etwas wie einen Automatismus der Evidenz produziert. Als Beispiel, durch welches diese Beziehung demonstriert wird, wählt sie das Thema des Geo-Traumas, das in einer breiten zeitgenössischen Debatte um Robin Mackay und Reza Negarestani eine zentrale Rolle spielt. Das als extrem negativ und unheilvoll codierte Innere der Erde, das immerhin bemerkenswerterweise zum philosophischen Thema avanciert ist, teilt die unheimlichen Qualitäten der verbotenen Mutter. Es scheint so, als stünde hier ein seltsamer Atavismus der Etablierung der philosophischen Geologie als Grundlage einer neuen Ökologie im Wege.

 

 

 

____________________________________________________________________________________________________________ 

 

 

BERNIE KRAUSE

Das grosse Orchester der Tiere. Vom Ursprung der Musik in der Natur

ein Gastvortrag realisiert von Prof.Dr. Elisabeth von Samsonow und Prof. Franz Pomassl,
Akademie der bildenden Künste in Verbindung mit dem Haus der Musik

Semperdepot 21. Juni 2014 19 Uhr

Bernie Krause (* 1938 in Detroit) ist ein amerikanischer Musiker, Natur- und Klangforscher,  Pionier der elektronischen Musik und des Field Recordings (dt. etwa Tonaufnahmen im freien Feld) und führender Experte für die Erforschung und Dokumentation von Naturklanglandschaften. Sein soeben auf Deutsch erschienenes Buch trägt den Titel „Das große Orchester der Tiere. Vom Ursprung der Musik in der Natur"(erschienen im Kunstmann Verlag München). Auf seinen ausgedehnten Reisen sammelte er in 45 Jahren über 15.000 Aufzeichnungen von Tierlauten und Soundscapes.  Von den von ihm besuchten und dokumentierten
Habitaten existieren mittlerweile bereits ca. die Hälfte nicht mehr.

 

 

 

 

 

____________________________________________________________________________________________________________ 

 

Elisabeth von Samsonow GEO PUNK

Ausstellung in der Galerie Jünger, Paniglgasse 17A, 1040 Wien
Eröffnung 13. Juni 2014 19 Uhr

Performance ENDO EXIL 23. Juni 2014 19 Uhr
Introduced by a talk by Bernie Krause and Elisabeth von Samsonow (engl.)

In ihrer Installation GEO PUNK zeigt Elisabeth von Samsonow neue Skulpturen, Zeichnungen und kleine Bilder. Thema ihrer Arbeit ist allgemein eine Hybridologie der Formen, Genera und Methoden, also eine fortgeschrittene Chimärologie. Besonders interessiert sie die encounter zone zwischen Mensch und Pflanze, also der künstlerische Raum, in welchem sie mit Holz kooperiert, wobei sie im Übrigen davon ausgeht, dass die Pflanze die Photosynthese unter Umständen besser beherrscht als die Philosophin, also den Durchgang des Lichts, via lucis, manifestiert. Holz wird in Samsonows Arbeiten als superintelligentes Material behandelt, das das Leben des individuellen Wesens gespeichert hat. Ihre Skulpturen besaitet sie zum Zwecke der Erforschung deren Zuständlichkeit seit etwa drei Jahren. Jede dieser Skulpturen bildet in Form und sound ein Geo-Orakel, einen Aufklärungsapparat zum Thema Erdsystem. Die Intelligenz des Materials wird freigesetzt, wenn das Holz klingt, d.h. wenn es sich als Welle ausdehnt, also der Körper ekstatisch wird, sich über seine physischen Grenzen hinaus ausdehnt. Die Beziehung zwischen Körper und Ton gilt dann als gemeinsames Merkmal für Mensch und Baum, die sich einander allmählich angleichen: der Baum wird transhuman, eine Pferdchenhybride, ein singender Kopf, ein Transplant, der sich um seinen Menschen rankt, welcher sich wiederum in umgekehrter Richtung an die Pflanze angleicht. Die Genderfrage, um die es geht, ist die von Pflanze und Mensch, wobei die alte hierarchische Ordnung vollständig ausgesetzt ist. Im selben Maße, wie die Arbeiten von Elisabeth von Samsonow die künstlerische Materialfrage zum absoluten Bewusstseinsinhalt radikalisiert, wird ihre Kunst ökologisch oder ökosophisch.

„L'HOMME EST ICI METAMORPHISÉ EN PLANTE, MAIS CROYEZ PAS QUE CE SOIT UNE FICTION......"
„Der Mensch wird hier in eine Pflanze verwandelt, aber glaubt nicht, dass es sich dabei um eine Fiktion handelt..." Julien Offray d la Mettrie: L'Homme Plante, Potsdam 1778

 

 

 

____________________________________________________________________________________________________________ 

 

Mykorrhiza: Ein Apparat


17. Mai bis 5. Juli 2014, Uferstudios Berlin

Eröffnung am 17. Mai 2014 ab 18 Uhr mit Konzert von Elisabeth von Samsonow, Lecture des Pflanzenphilosophen Michael Marder, Performance von Ariel Efraim Ashbel, cobratheater.cobra, Thorsten Eibeler, Florian Feigl, Orthographe, Oblivia, Kate McIntosh, Eva Meyer-Keller, NK Projekt u.v.m.

Es gibt das Internet, es gibt das Darknet, es gibt das Netz, das die Zentralperspektive über die Bilder geworfen und damit Wahrnehmung neu geordnet hat und es gibt das Netz der Längen- und Breitengrade, das den Globus umspannt. Das älteste Netz, von dem wir inzwischen wissen, ist das Wood Wide Web: Es trägt den Namen Mykorrhiza und ist das größte Netzwerk der Welt. Bestehend aus unterirdischen Pilzfäden garantiert Mykorrhiza nicht nur das Leben der Pflanzen, sondern organisiert weite Teile ihrer Kommunikation. Diese neuen Erkenntnisse über die kommunikative Symbiose zwischen Pilz und Pflanzen bedeuten eine kleine mediale Sensation, unsere Vorstellung von passiven Pflanzen und aktiven Säugetieren erweist sich als Illusion. Illusionen aber sind Konstanten unserer Wahrnehmung, ohne die wir weder etwas erkennen, noch an gesellschaftlichen Konstellationen teilnehmen könnten.

Mykorrhiza: Ein Apparat nimmt sich ein Beispiel am Illusionstheater der Pilze und Pflanzen. Vom 17. Mai bis zum 5. Juli 2014 wird das Heizhaus der Uferstudios mit einer Rauminstallation zur Pilzbrutstätte, zum Illusionsraum, einem Ort der Verflechtung und Täuschung, zum künstlerischen Labor. Sieben Wochen lang arbeiten verschiedene Künstlerinnen und Künstler an diesem Ort voller Pilze, besiedeln ihn mit Kunst, Leben und hinterlassen ihre Spuren. Das Myzel wächst im Verborgenen und generiert sichtbare Fruchtkörper: Wir laden ein zu Performances, zu Theater, Tanz und Diskurs, öffnen das Haus für Open Sundays, N.K. Projekt veranstaltet Musical Thursdays und die Spores Bar serviert vegane Pilzgerichte, Erfrischungen und Snacks.

                                                                                                                                 Text von Stefanie Wenner

 

 

 

 

 

____________________________________________________________________________________________________________ 



Reza Negarestani: Critique of Aesthetic Judgement

Vortrag und Diskussion, Dienstag, 7. Jänner 2014, 19 Uhr
Akademie der bildenden Künste Wien, Schillerplatz 3, 1010 Wien, M20

moderiert von Armen Avanessian
im Anschluss Diskussion mit Negarestani, Avanessian, Samsonow


Reza Negarestani ist der Autor von „Cyclonopedia. Complicity with anonymous Materials", Melbourne 2008
Armen Avanessian ist der Autor/Hg. von „Spekulativer Realismus", Berlin 2013 „Spekulativer Horror", Berlin 2013, „Akzelerationismus", Berlin 2013

 

 

 

 

 

 

____________________________________________________________________________________________________________ 

 

Elisabeth von Samsonow's Lecture Performance beim Symposium:
CONCEPTUAL ART IS A BUNK... IT'S A FELT, IT'S FEELING, IT'S FELT (Robert Smithson)

12. Dezember 2013, 17.00 Uhr - 20.00 Uhr
Ein Symposium im Rahmen der Ausstellung Against Method, Generali Foundation

 

Vortrag von Eve Meltzer, Kunsthistorikerin:
Systems We Have Loved


Vortrag von Joachim Koester, Künstler:
Conceptual artists are mystics rather than rationalists


Lecture Performance von Elisabeth von Samsonow:
General Practice / Hybrid Knowledg
e
Die Künstlerin Ida-Marie Corell wird auf Samsonow's
Soundskulptur 'Großer Transplant' spielen.

Moderation: Gertrud Sandqvist, Kuratorin

Against Method, The Collection Seen by Gertrud Sandqvist
Eröffnung: 12. September 2013, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 13. September – 22. Dezember 2013

 

 

 

____________________________________________________________________________________________________________ 

 

A symposium on tendencies in capitalism
ACCELERATIONISM

04.12.2013

 

14 December 2013, 10-20hr, Karl-Liebknecht-Strasse 29 (Alexanderplatz), Berlin

An event curated by Armen Avanessian (www.spekulative-poetik.de) and Matteo Pasquinelli
(www.matteopasquinelli.org). Participation is free but please RSVP via the webpage: www.xlrt.org


Contemporary capitalism is an object of high abstraction. The symposium is an invitation to discuss and
disclose the anonymous and inner tendencies of capitalism, to study its monetary, algorithmic and energetic
viscera. How can one grasp the living drives of financial markets and technological innovation? And more
importantly: who really produces and controls those drives and how could any alternative political subject
emerge without such a complex knowledge?

The recent debate on accelerationism and the philosophical scene of Speculative Realism just reminded of an
old question posed by Deleuze and Guattari: Which is the real revolutionary path? To withdraw from the world market or, on the opposite, to go further and "accelerate the process", as Nietzsche already suggested long before the current Stillstand? For example today Germany finds itself in the eye of the storm: a mild social democracy at the center of Europe watching neoliberalism freely devastating the rest of the world.

There are multiple strategies of how to cross a stormy passage. In Ballard's first and prophetic novel The
Drowned World (1962), an imbalance in solar radiation causes the polar ice caps to melt and global
temperatures to rise, leaving cities submerged by tropical lagoons where flora and fauna restart their
evolution. Human population migrates towards the polar circles. Rather than being disturbed, the protagonist
is enraptured by the new nature that is replacing the old world and decides to move south towards the sun.

Though encaged within cognitive capitalism, we call for an epistemic acceleration. The symposium convenes
to refresh the cartography of the keywords employed in the last centuries to describe economy and the
political response to it: development, progress, growth, accumulation, peak, degrowth, revolution,
speculation, entropy, singularity, sustainability and so on. Today it is time to anticipate and accelerate, for
sure, time for anastrophism and not catastrophism.

Preliminary program:
Armen Avanessian and Matteo Pasquinelli: Introduction
Ray Brassier: Wandering Abstraction
Josephine Berry Slater: Epistemic Panic and the Problem of Life
Benjamin Noys: Days of Phuture Past: Accelerationism in the Present Moment
Elisabeth von Samsonow: Electra's Oracle: An Account on Accelerationist Hyperstition'
Nick Srnicek: Technology, Capital, Value
Alex Williams: The Politics of Anticipation 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

____________________________________________________________________________________________________________ 

 

International Conference

THE GIRL ON ‚SUBJECT'=???

19.11.2013

22. and 23. of November 2013, Academy of Fine Arts Vienna Schillerplatz 3 A 1010 Vienna


Program/Schedule


Friday 22.11.2013, 19 p.m. Aula    

SHAKE YOU OFF

YOU DON'T KNOW ME

ELKE AUER/ESTHER STRAGANZ, EVA CHYTILEK, FEMALE OBSESSION, CHRISTINA GILLINGER, SUZIE LÉGER, SONIA LEIMER, MINA LUNZER, ELISABETH MAKOVEC, NICOLE MILNTER, ISA ROSENBERGER, SOPHIA SÜSSMILCH, RITA VITORELLI, ANNA ZWINGL

LES FILLES SOPHIES (Rotterdam): Girl Anachronism - Performance

Freitag 22.11.2013, 19 Uhr Akademie der Bildenden Künste Aula
im Anschluss Music by NOELE ODY M13 Mezzanin

kuratiert von Ursula Maria Probst

 

 

Saturday, 23.11.2013, 10 a.m. Raum M13

THE GIRL ON ‚SUBJECT'=???

10 a.m. Welcome Address by Rectrix Eva Blimlinger

Followed by an introduction and statement by Elisabeth von Samsonow: The Molecular Girl's Pole Position in contemporary Metaphysics

10.45 Keynote lecture by Levi Bryant (Dallas): Two Ontologies: Posthumanism and Lacan's Graphs of Sexuation

12.00 Arantzazu Saratxaga (Karlsruhe): Whether a Girl Totem can generally exist

Lunch break

14.30 Nathanja van den Heuvel (Rotterdam): Beauty matters

15.45 Sjoerd van Tuinen: Maniera dolce and maniera grande. The hysteria of little girls and boys

Resumé by Elisabeth von Samsonow

ca. 18.00 end, Reception, drinks

Nathanja van den Heuvel:
is a PhD student Social Political Philosophy at Leiden University and committee member of the Dutch Society for Women in Philosophy. (SWIP.NL) She received her M.A. in Literary Studies and Philosophy. Her research interests include postmodern philosophy, political philosophy, feminist theory, sports and performance art. Literary suggestion: Heuvel, van den, N.A.E. 2013. Only Scribbling-Pads Understand Utopianism, Bartleby and Deleuze. The Entity of ZOON. Rotterdam: Roodkapje.

Arantzazu Saratxaga
Geboren 1982 im Baskenland, studierte Arantzazu Saratxaga Philosophie in Bilbao. Nach dem Abschluss ihres Diplomstudiums hat sie ein Master-Studium in den Fächern Ästhetik und Kunsttheorie absolviert, parallel zu zwei postgraduierten Studien im Fach Philosophie mit den Themen Hermeneutik sowie Pragmatische Postmodernität und Rationalität. Während ihres weiterführenden Studiums hat sie einige Vorträge in verschiedenen europäischen Ländern gehalten und spanische Übersetzungen deutscher philosophischer Autoren angefertigt.  Ihr Forschungsthema widmet sich der Figur der Mutter und des Begriffes der Matrix aus der Perspektive der Philosophie. Ebenfalls hat sie unterschiedliche Seminare in Portugal, Spanien und in Deutschland gehalten. Momentan arbeitet sie als Dozentin für Medientheorie an der Freien Hochschule für Grafik Design in Freiburg und promoviert an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe über eine matrixiale Philosophie.

Sjoerd van Tuinen:
Sjoerd van Tuinen is Assistant Professor in Philosophy at Erasmus University Rotterdam and Coordinator of the Centre for Art and Philosophy (www.caponline.org). In 2009 he received his PhD for a dissertation on Deleuze and Leibniz, entitled 'Mannerism in Philosophy', at Ghent University. He is editor of several books, including Deleuze and The Fold. A Critical Reader (Basingstoke: Palgrave Macmillan, 2010) and De nieuwe Franse filosofie (Amsterdam: Boom, 2011), and has authored Sloterdijk. Binnenstebuiten denken (Kampen: Klement, 2004). Van Tuinen has been awarded a VENI scholarship from the Netherlands Organisation for Scientific Research (2012-2016) for a research project on ressentiment and democracy. He is also preparing a book in which he proposes a speculative concept of Mannerism, entitled Matter, Manner, Idea: Deleuze and Mannerism. See also: www.svtuinen.nl. Literaturempfehlung: http://www.academia.edu/4613160/Mannerism_Baroque_and_Modernism_Deleuze_and_the_Essence_of_Art

 

organized by Dunja Reithner and Oliver Riedel, kitchen: Barbara Wilding

 

 

 

 

____________________________________________________________________________________________________________

 

 

GASTVORTRAG PETER SEMPEL

14. 10. 2013

Der Hamburger Filmemacher Peter Sempel, Autor von beispielsweise DIE AMEISE DER KUNST, einem Film über Jonathan Meese und Daniel Richter, ist zu Gast in der Vorlesung von Prof.Dr. Felicitas Thun-Hohenstein am Donnerstag 17. Oktober 10.00 - 12.00 Uhr M20. Am Freitag 18. Oktober um 19.00 Uhr zeigt Sempel eine Auswahl seiner Filme (u.a. eine Doku über JONAS MEKAS) und Kurzfilme und steht anschließend für eine Debatte zur Verfügung. Eine Veranstaltung in Kooperation zwischen Prof.Dr. Felicitas Thun-Hohenstein und Prof.Dr. Elisabeth von Samsonow. 

 

 

____________________________________________________________________________________________________________

 

MARIA MAGDALENA PROZESSION
eine Performance/Prozession von Elisabeth von Samsonow 

19. 09. 2013

in Bonn am 21.September 2013 (Aequinoctium), Beginn: 15.00 Uhr am Frauenmuseum

Auf einem Wägelchen wird die Statue der Maria Magdalena durch Bonn gefahren, begleitet von denen, die der historischen Maria Magdalena buchstäblich „die Ehre geben" wollen. Maria Magdalena ist als Hure denunziert und um das Gewicht ihres Wortes gebracht worden. Während der Prozession werden ausgewählte Stellen aus dem Evangelium der Maria Magdalena gelesen.

Bringt Blumen, Glöckchen, Trommeln und Rasseln mit!
Es soll ein schöner bunter weiblicher Feiertag werden!

„Dies ist der richtige Zeitpunkt" (Zitat aus dem Evangelium der Maria Magdalena)

 

 

____________________________________________________________________________________________________________

 

NEUBEURER WOCHE 2013 - ZEIT DER MUSEN

12. 09. 2013

 

Eine Veranstaltungsreihe von 3. bis 5. Oktober 2013
Schloss Neubeuern, Schlossstraße 20, 83115 Neubeuern/Inn

Die Neubeurer Woche 2013 beschäftigt sich mit der sich um die Jahrhundertwende radikal verändernden Rolle der Frau in Kunst und Gesellschaft und präsentiert ein prominent besetztes und reichhaltiges dreitägiges Programm der Inspiration und der Begegnung auf Schloss Neubeuern. Am Donnerstag führt Sie eine historisch-literarische Exkursion auf den Wendelstein und auf die Spuren des Neubeurer Freundeskreises um 1910. Am Freitag, 4. Oktober, liest die österreichische Autorin und Georg-Büchner-Preisträgerin Frederike Mayröcker aus neuer Prosa, Enoch zu Guttenberg rezitiert Texte von Annette Kolb und die Sopranistin Susanne Bernhard singt die bedeutenden Frauenarien aus den Strauss-Opern nach Texten von Hugo von Hofmannsthal. Am Samstag, 5.Oktober bringt das Vorarlberger Landestheater Hugo von Hofmannsthals vieldiskutierte „Elektra" unter der Leitung von Dirk Diekmann auf die Bühne des Festsaals. Neben der Autorin Annette Kolb werden die Salonnière Helene von Nostitz, die Malerinnen Clara von Rappard und Ilka von Fabrice sowie weitere historische Neubeurer Musen in Workshops, Lesungen und in einer Ausstellung gewürdigt. Durch das Programm führt die Philosophin und Künstlerin Elisabeth v. Samsonow.

Programminformation und Tickets Sie unter www.neubeurerwoche.de, sowie in der Gästeinformation Neubeuern, Marktplatz 4, Tel. 08035/2165, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

 

 

____________________________________________________________________________________________________________

 

Symposium: SINNE UND SEIN

09. 06. 2013


Samstag, 13. Juli. 2013, 10.00 bis 17.00 Uhr
Nitsch Museum im MZM, Waldstraße 44–46, 2130 Mistelbach

Im Zuge der Retrospektive „Hermann Nitsch – Sinne und Sein" anlässlich des 75sten Geburtstages des Künstlers im Jahr 2013 hat das nitsch museum in Mistelbach eine Veranstaltungsreihe konzipiert, die sich diesen im Werk von Nitsch so essentiellen Themen widmet.

Im Zentrum dieser Veranstaltungsreihe steht ein Symposium, welches unter dem Titel „Sinne und Sein" Einblick in themenbezogene Untersuchungen und Überlegungen aus den verschiedensten Wissenschaftsgebieten gewährt. Dies erfolgt in Form von spannenden Vorträgen, anregenden Kurzbetrachtungen und einer umfassenden Podiumsdiskussion unter Einbeziehung des Publikums. Gemeinsam mit den renommierten ExpertenInnen aus unterschiedlichen Fachbereichen laden wir Sie zu einer interdisziplinären Reise in Wissenschaft und Kunst. mehr >>

 

____________________________________________________________________________________________________________ 

 

RICHTIGSTELLUNG

05. 06. 2013

Herr Johann Thomas Ambrózy und seine von ihm auf seine Position eingeschworenen KollegInnen Sandra Tretter, Eva Werth, Carla Carmona Escalera, Helena Perena Saez und Robert Holzbauer gestatten sich immer noch, ihre unwahren Behauptungen betreffend mein angebliches „Aufbauen" auf Ambrózys Forschungen zu Schiele und dem heiligen Franziskus zu verbreiten.

 

Richtigstellung:

Der erste themenbezogene öffentliche Vortrag zu Schiele und Franziskus fand am 30. März 2012 von mir, Prof. Dr. Elisabeth von Samsonow, im Rahmen einer Vorlesung an der Akademie der bildenden Künste statt. Diese ist seit 16. April 2012 im Netz auf der entsprechenden Akademie-Website nachzuhören. Mein Buch „Egon Schiele Sanctus Franciscus Hystericus" befand sich inklusive aller wesentlichen Thesen zu diesem Zeitpunkt bereits beim Lektorat. Es ist am 10. 10. 2012 auf der Frankfurter Buchmesse vom Passagen Verlag erfolgreich präsentiert worden.

Bis heute steht die Publikation zum Thema Schiele und Franziskus von Herrn Ambrózy aus. Es gibt de facto nur seinen mündlichen „Vortrag", den er im Juni 2012 in einem Schiele-Symposium in Neulengbach gehalten hatte. Erst seit März 2013 kursiert online ein Abstract von Ambròzy zu einem von ihm im nächsten Schiele-Jahrbuch in !Aussicht gestellten! Aufsatz zu Schiele und Franziskus.

Verkehrte Welt: Ist Herrn Ambrózy erst durch meine Veröffentlichung die Bedeutung dieser Thematik bewusst geworden?

Bisher ist kein Fall bekannt, in welchem ein Autor, dessen Werk (Script und Buch) noch nicht erschienen ist (Ambrózy), einem anderen, dessen Werk bereits erschienen ist (von Samsonow), unterstellt, er habe bei ihm abgeschrieben. In dieser Hinsicht ist Herr Ambrózy in der Tat der erste, der eine solche Unterstellung (sich weit aus dem Fenster lehnend) wagt.


Feststellung:

Die von Prof. Dr. Elisabeth von Samsonow vorgelegten Forschungen und Thesen zur Verbindung zwischen Egon Schiele und dem Heiligen Franziskus in Gestalt der Vorlesung vom 30. März und des Anfang Oktober herausgekommenen Buches „Egon Schiele Sanctus Franciscus Hystericus" bilden die ersten Veröffentlichungen zu diesem Thema. Sie sind erwiesenermaßen wissenschaftlich korrekt und integer.


5.6.2013

gez.

o.Univ.Prof.Dr.Elisabeth von Samsonow
Ordinaria für Philosophische und Historische Anthropologie
Akademie der bildenden Künste Wien

 

 

____________________________________________________________________________________________________________

 

Studio Elektra 19: ELECTRA COMPLEX

25. 05. 2013

 

 

Sie habe den Vater geliebt und die Mutter gehasst, so wird von Elektra berichtet, der Patronin des Elektra-Komplexes, der angeblich ebenso verbindlich für die Mädchenwelt ist wie der Ödipuskomplex für die der Buben. Was macht man aber mit einem weiblichen Geschlecht, das in sich derart gespalten ist, dass die Solidarität zwischen Mutter und Tochter sich kaum herstellen wird lassen? Elisabeth von Samsonow rückt dem Elektra-Komplex auf den Leib, indem sie annimmt, dass es nur die Auswirkungen geschickter griechischer Propaganda sind, die Elektra den Mutterhass unterstellt. Sie fordert die Solidarität zwischen Mutter und Tochter zurück, um erstens so etwas wie „Feminismus" überhaupt möglich zu machen, und zweitens, um die problematische Position der Menschheit in Bezug auf ihren „Mutterkörper" offenzulegen. Wenn nämlich der Elektra-Komplex tatsächlich ein gattungsweit geltender Komplex wäre, dann gäbe es ausreichend Mutterhass, um die Erde selbst damit zu gefährden. Die Menschheit selbst scheint sich nämlich in die Position der Tochter begeben zu haben, die die Erde in Stellvertretung der „Mutter" ablehnt. Wie der Ödipus-Komplex der Theo-Komplex, so sei der Elektra-Komplex der Geo-Komplex, der das Verhältnis zwischen Menschheit und Erde enorm schwierig gestaltet. Die Auflösung des Elektra-Komplexes, die Solidarität zwischen der symbolischen Mutter und ihrer Tochter also bahnt erst den Weg zu einer neuen, dringend notwendigen Ökologie, die eigentlich eine Ökosophie oder Geosophie sein müsste.

 

 

____________________________________________________________________________________________________________

 

SCHIELES ZWEITE IDENTITÄT ALS HL. FRANZISKUS
von Almuth Spiegler (Die Presse)

04.05.2013

Mittwoch wird in New York Schieles »Selbstporträt mit Modell« versteigert.
Perfektes Beispiel für Elisabeth Samsonows neue Franziskus-Theorie.

 

 

Mysteriös und symbolisch“, heißt es im Christie's-Katalog zur Impressionisten-und-Moderne-Auktion am Mittwoch in New York über das Fragment eines Schiele-Bildes, das bisher in Ronald Lauders „Neuer Galerie New York“ seine Heimat hatte. So ganz, merkt man, finden die Experten des Auktionshauses nicht zu diesem tatsächlich rätselhaften Bild, das zu einer Serie Schieles gehört, in der er sich selbst „als Mönch“ darstellt. So wurde es bisher in der Kunstgeschichte jedenfalls gemeinhin gesehen. weiterlesen >>

 

 

____________________________________________________________________________________________________________

 

SPECULATIVE ART HISTORIES SYMPOSIUM
International research symposium, 2 - 4 May 2013

30.04.2013

 

Witte de With Center for Contemporary Art and the Centre for Art and Philosophy of Erasmus University in Rotterdam www.wdw.nl

Saturday 4 May 2013, 10.30 am, Witte de With Center for Contemporary Art, 3012 BR Rotterdam

Keynote lecture by Elisabeth von Samsonow
THE PLASTICITY OF THE REAL

Plasticity seems to be a characteristic quality of the real, against the backdrop of the virtuality and ontological flatness of simulation, and even may be taken synonymous to its objectivity. A contemporary endeavour to set free the trans-human, dialogic and animist potentials of plasticity may well start off by a philosophical revision of architecture. Architecure claims a zone of transition, of passage in the sense of „objet de passage", as it modulates, interpretes, structures the body's coming-to-the-world. It is the machine of pure sensation, expressing primitive joy of embodiment or pure sensation. The paper tries to question contemporary architecture, which has been profoundly critized recently by Hal Foster, in its ability to still play that role. Does the Eros of Space, as the baroque philosopher Tommaso Campanella had declared it („corpora gaudiunt in spacio") turned out in contemporary architecture to be pornography, anticipating and simulating sensation more than offering an understanding of the plasticity of the real?

Download full Programm HERE.